25. Aug 2017

Unbeobachtet die Natur geniessen

Wochenende – die schönste Zeit, ein gemütliches Sonnenbad im Garten oder auf der Terrasse zu geniessen. Wie soll man entspannt Relaxen, wenn man von den neugierigen Nachbarn beobachtet wird? Da hilft nur ein Sichtschutz. Aber wie soll dieser aussehen, welches Material eignet sich am besten. Sichtbarrieren gibt es in vielen Varianten: als Pflanzen, aus Holz, Kunststoff, Glas, Metall, Stein oder Stoff. Und das in verschiedenen Ausführungen und Kombinationen.

Ein Sichtschutz, der zum Rest passt

Gärten waren von je her ein Rückzugsort, wo man die Zeit, den Lärm und die Nachbarn vergessen konnte. Darum sollte ein Garten- oder Terrassenplatz eigentlich immer einen schönen und zweckmässigen Sichtschutz haben. Die schönste Gartengestaltung bleibt kühl und seelenlos ohne den richtigen Sichtschutz. Und ein Sichtschutz muss nicht zwangsläufig teuer und aufwändig sein. Efeu an einem Drahtgitter gezogen kann den gewünschten Zweck schon erfüllen, im Sommer als auch im Winter. Wichtig ist aber, dass der Sichtschutz gesamthaft zum Haus und der Umgebung passt. Ein weiterer wichtiger Aspekt für die Art des Sichtschutzes sind die örtlichen Bauvorschriften wie zulässige Höhen und Abstände.

Bestmöglicher Nutzen

Sichtschutz und Lärmschutz sind nicht das Gleiche. Deshalb sollte gut überlegt werden, welche Aufgabe der Sichtschutz erfüllen sollte. Dient er zur Abwehr von Blicken gilt im allgemeinen, dass der Sichtschutz möglichst nahe an der Sitzecke oder der Terrasse platziert werden sollte. Wird er aber hauptsächlich als Lärmschutz verwendet, muss dieser möglichst nahe an der Lärmquelle stehen. Beim Lärmschutz ist es wichtig, dass absolut keine Öffnungen vorhanden sind, denn durch jede kleine Öffnung dringt Schall ungehindert durch. Darum sind Hecken und Sträucher als Lärmschutz auch fast wirkungslos. Ebenso wird öfters auch ein wirksamer Windschutz gesucht. Dichte Wände oder Mauern sind in diesem Fall ungeeignet, denn sie verstärken die Windgeschwindigkeit und Luftwirbel noch zusätzlich. Durch Windschutzpflanzungen
wird der Wind heruntertransformiert und „gesiebt“. Wirkungsvolle Lösungen sind hier kleine Walle mit Gehölzpflanzungen (z.B. Bergföhre) und eine zweite Hecke an der Terrasse.

Wer die Wahl hat die Qual

Von einfach bis exklusiv, den persönlichen Vorstellungen und Ideen sind fasst keine Grenzen gesetzt. Ob, Holz, Metall, Kunststoff, Glas oder Stein, für die individuelle Gestaltung Ihrer persönlichen Entspannungszone stehen ihnen unzählige Möglichkeiten und Materialvarianten zur Verfügung. Ob Glaswände, Granitstelen,
Gabionen und Steinkörbe oder aber Holz-, Metall-, Holz-Metall-Kombinationen, Bambuswände – alles ist möglich mit dem entsprechenden Budget. Bei komplexeren Konstruktionen aus Holz, Metall, Steinen usw. lohnt es sich aber auf jedenfall, sich von einem Fachmann beraten und unterstützen zu lassen.

Weiteres in unserer Ausgabe 3/17.

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