Blühende Berge

12.7.2017

Während der Laubwald in der Mittellage an sein Limit stösst und sich Bergkiefer oder die Europäische Lärche noch etwas weiter bis zur Baumgrenze nach oben kämpfen, wächst so manche kleine Blume mit einer beeindruckenden Selbstverständlichkeit in der Hochgebirgsstufe. Und das sogar auf über 3000 Metern. Der wahrscheinlich bekannteste Vertreter der Schweizer Bergwelt, das klassische Alpen-Edelweiss, erreicht da schon mal bis zu 3400 Höhenmeter. Und dabei ist es doch so zart. Oder nicht?

 

So manche Alpenpflanze wirkt auf den ersten Blick vielleicht zierlich, gar wehrlos, stimmt. Wie der Rhätische Alpenmohn (Papaver alpinum subsp. rhaeticum), der in der Schweiz gut im Engadin zu finden ist. Oder auch sein «Bruder», der Weisse Alpen-Mohn (Papaver alpinum subsp. sendtneri). Beide haben zweifelsohne feine Blüten, strotzen dabei aber vor unterirdischer
Stärke: die langen Wurzeln befestigensie nämlich fest in labilen Kalkschutthalden. Generell sind die Alpenblumen wahre Meister im Überleben...

 

Bilder: Buch "Faszination BergWiesen"

 Weiter lesen? Dieser Artikel ist in unserer Ausgabe 5/2017 erschienen.

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