Pilze im eigenen Garten

1.9.2017

 

Sie sind nahezu überall, doch sehen wir sie nur selten. Ohne sie würden wir in Bergen aus organischem Müll ersticken. Sie sind die Aufräumer und Verwerter der Natur. Auch im Garten unterstützen sie die meisten Pflanzen und wandeln tote Pflanzenteile in Humus um. Die Rede ist von Pilzen. Lange zählte man sie zu den Pflanzen, doch sie können kein Sonnenlicht in Stärke umwandeln und bilden auch keine Samen, weshalb sie nun als eigene Spezies anerkannt werden. Was wir als Pilz bezeichnen, sind nur ihre Geschlechtsorgane, denn ihr eigentliches Leben findet im Verborgenen statt, unter der Erde, in totem oder manchmal zu unserem Verdruss, im lebenden Holz. Dieser Teil des Lebewesens wird Myzel genannt.

 

Herbstzeit ist Pilzzeit. Gerade jetzt im Herbst spriessen diese sonderbaren Geschöpfe überall aus dem Waldboden, aus totem Holz und so mancher Mauerritze um sich zu vermehren und um dem aufmerksamen Sammler ein feines Mahl zu bereiten. Viele Sagen und Mythen drehen sich um die kleinen Männlein, die im Walde stehen. Doch auch im Hausgarten oder im Rasen tauchen sie vereinzelt auf, um ihre skurrilen Formen und ihre Farbenpracht zu zeigen. Es fällt meist schwer sie einzuordnen und nur wenige wagen es, sich an ihnen zu bedienen, da allseits bekannt ist, wie gefährlich es ist, Pilze zu essen, die man nicht mit Sicherheit bestimmen kann. Ein solches Experiment kann schnell tödlich enden. Doch die gute Nachricht ist, man kann Pilze auch gezielt anbauen, was die Verwechslungsgefahr stark verringert...

 Weiter lesen? Dieser Artikel ist in unserer Ausgabe 5/2017 erschienen.

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