Einwintern in der Permakultur

22.2.2019

 

 

Der Sommer ist vorbei und der Herbst leuchtet in seinen schönen goldenen Farben. Jedes Jahr freue ich mich wieder sehr auf die Winterzeit! Ich liebe es, im frischen Schnee zu stapfen, das Glitzern im Sonnenlicht zu sehen oder die Nebel umwobene, ruhige, fast melancholische Natur zu erleben. Die Zeit des Einwinterns ist eine sehr bewegende, beobachtende und reflektierende Zeit für mich. 

 

Aufmerksam im eigenen Garten 

In punkto Garten bedeutet dies für mich: Ich beobachte welchen Pflanzen es gut geht, welchen nicht, wo der Boden sich gut entwickelt hat und wo er noch Hilfe und Unterstützung braucht, ob der Wasserkreislauf gut funktionsfähig ist und was mir für nächstes Jahr schon einfällt an Ideen der Gestaltung und der Verbesserung. Ich reflektiere, warum sich manche Pflanzen besonders gut oder schlecht entwickelt haben, warum manches sehr gut und anderes wieder nicht funktioniert hat sowie meine Gefühle und Einstellung zum Garten. Sie merken, ich geniesse das in vollen Zügen. Überhaupt das Beobachten, Reflektieren und anschliessende Gestalten.

 

Beobachten, reflektieren, handeln

Handeln heisst hier, auf das Gesehene und Gespürte zu reagieren.

Wenn wir mehrjährige Pflanzen finden, die sich nicht so gut entwickelt haben, so kann dies an Mäusen liegen. In diesem Falle können wir beispielsweise Ablenkungspflanzen einbringen wie Kartoffeln, Topinambur oder auch Sonnenblumenkerne. Es kann aber auch am Boden liegen. Beispielsweise entwickeln sich Rosengewächse (wie etwa viele Obst- und Beerenarten) besser im leicht sauren Milieu. Diesen können wir dann Pferdemist, Rindenmulch oder Ähnliches zuführen. Wenn wir einen hohen Ernteertrag hatten (so wie viele heuer), benötigen die Pflanzen viel Erholung und Kraft. Das bedeutet für uns, wir können helfen, indem wir Gründüngung (Klee, Kefen, Senf etc.) säen, Halbreifekompost oder fast Reifekompost zuführen (er sollte noch die kleinen Kompostwürmer enthalten) oder auch mit Schafwolle mulchen. Auch das Auslichten von alten Sträuchern und Bäumen gehört hier dazu – sowie das eventuelle Umplatzieren von ganzen Pflanzen, weil man sieht und spürt, dass sie nicht am richtigen Fleck sind.

 

Den ganzen Artikel finden Sie in der Ausgabe 6/2018.

 

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