Biodiversität im Wildstauden-Garten

29.9.2019

 

 

Als ich vor über 50 Jahren meine Laufbahn als Gärtner startete, war die Welt noch in Ordnung. Es gab die guten Kräuter, also Basilikum, Rittersporn, Salat und die schlechten Kräuter, also die Unkräuter. Im Laufe der Jahre hat sich diese Schwarz-Weiss-Malerei massiv verändert. Nun gibt es nur noch die Biodiversität.

 

 

Ähnlich ging es bei den Tieren im Garten: Da gab es die Guten, z.B. die Marienkäferli und die Bösen, sagen wir mal die Blattläuse. Das Prinzip war und ist, die Guten fressen die Bösen. Damit aber unsere Vögel genügend Nahrung finden, müssen möglichst viele der Bösen vorhanden sein. Also sind «Schadinsekten», wie wir das heute nennen, sehr wichtig und gehören nicht in einem chemischen Krieg ausgerottet! Zur Biodiversität gehören also sowohl Pflanzen als auch Tiere. Die guten wie die bösen, die nützlichen und die anderen auch. Darum haben wir Gärtner uns darauf geeinigt unerwünschten Grünwuchs im eigenen Garten als «Beikräuter» zu bezeichnen. Unkraut ist also heute ein Un-Wort...

 

 Weiter lesen? Dieser Artikel ist in unserer Ausgabe 5/2019 erschienen.

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