Rasenschnitt im Garten


Der Rasen hat endlich wieder eine akzeptable Höhe. Die Kinder können endlich wieder spielen und der kurze Rasen verleiht dem Garten ein Flair von Gepflegtheit. Selbst ein «chaotischer» Permakulturgarten erscheint aufgeräumt, wenn die Gehwege und die kleinen Rasenflächen gemäht wurden. Dieser kleine Anschein von Ordnung in der chaotisch wirkenden Natur empfinden die meisten Menschen als sehr angenehm und harmonisch. Doch wohin mit dem Abfall? Wohin mit dem Rasenschnitt? Kann in der Natur überhaupt Abfall entstehen?

Fluch oder Segen

Abfall ist eine Erfindung des Menschen. Ein gesundes Ökosystem produziert keinen Abfall. Abfall kennt die Natur nur als frei gewordene Ressource für einen weiteren Teilkreis des Lebens. So kann die Hinterlassenschaft eines Pferdes zwar als störend empfunden werden und ist auf dem Asphalt deutlich deplatziert, doch auf einer Wiese befeuert sie das Leben in ungeahntem Ausmass. Insekten tummeln sich nur so auf den braunen Klumpen, oft scheint es sogar, als würden sie darum streiten. Aus dem Boden nähern sich die Würmer und im Nu wird das Exkrement zu Gold. Besser gesagt, zu wertvollem Humus. Denn hier wird auch Futter für Vögel produziert, für Maulwürfe und, was für den Gärtner am wichtigsten ist, die Pflanzen. Aus diesem Lichte betrachtet, kann auch der Rasenschnitt eine Goldgrube werden. Nur in sehr seltenen Fällen kommt die Natur …

Weiter lesen? Dieser Artikel ist in unserer Ausgabe 5/2020 erschienen.

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