Zero Waste Gardening


Pflanzen können auf Kies und Sand wachsen, sofern ihnen die benötigten Nährstoffe und genügend Wasser zur Verfügung stehen. Bekannt ist uns allen das System der Hydrokultur bei Zimmerpflanzen. Auch die Weinreben der Insel Teneriffa werden oft als Beispiel für humusfreie Pflanzenkultur beigezogen. Der dunkelrote Wein, der im Norden an den steilen Lavahängen zwischen «Icod de los Vinos» und dem Ort Tacoronte wächst, ist weltberühmt und entsprechend teuer. Die Lava enthält Nährstoffe und gibt mit dem auf der Insel in der Tiefe genügend vorhandenen Wasser einen idealen Nährboden.

Viele Gärtner treibt die Frage um, wie sie ihr liebstes Hobby nachhaltiger gestalten können. Das Gefühl, dass eine eigentlich naturnahe Beschäftigung wie das Hegen und Pflegen von Pflanzen enorme Mengen an Plastikmüll und Verpackungsabfall produziert und viele Ressourcen verbraucht, hat in den letzten Jahren zu ganz neuen Ideen und Lösungen geführt: Das sogenannte Zero Waste Gardening ist in aller Munde.


Was bedeutet Zero Waste Gardening?

Wie so vieles stammt auch der Begriff des «Zero Waste Gardening» aus dem Englischen. Er besagt grundsätzlich nichts anderes, als dass bei der Bewirtschaftung des eigenen Gartens gar kein Müll, also «Zero Waste», anfallen soll. Grossgeschrieben werden hier die Begriffe Nachhaltigkeit und Müllvermeidung, beispielsweise bei …

Weiter lesen? Dieser Artikel ist in unserer Ausgabe 5/2020 erschienen.

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